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Inkontinenz Wissen

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Was ist Blasenschwäche oder Inkontinenz ?

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Blasenschwäche die in Fachkreisen als Inkontinenz bezeichnet wird. Den Toilettengang nicht mehr halten zu können, bereitet Betroffenen große Qualen und führt oft zu einem Rückzug in die selbstgewählte Isolation, um diese Schwäche zu verbergen. Geschätzte 45 bis 65 Prozent der Frauen haben nach den Wechseljahren Schwierigkeiten mit dem Wasserhalten. Besonders die so genannte Stress- und die Dranginkontinenz machen Betroffenen zu sehr zu schaffen.

Welche Inkontinenzformen gibt es ?

Bei Harninkontinenz spricht man vom Unvermögen den Urinabgang zu kontrollieren. Bei Kindern wird diese Form der Inkontinenz als Einnässen bezeichnet. Bei der Harninkontinenz eines Erwachsenen handelt es sich um ein häufiges Problem. Meistens sind es ältere Menschen, von denen Frauen öfter betroffen sind als Männer. Es gibt drei Schweregrade dieser Inkontinenzform:
Inkontinenz Grad I: Urinabgang nur in aufrechter Haltung bei starkem Husten, Niesen oder Lachen.
Inkontinenz Grad II: Urinabgang in aufrechter Haltung bei leichter körperlicher Belastung wie Treppensteigen, Laufen oder Tragen.
Inkontinenz Grad III: Urinabgang im Stehen und im Liegen auch ohne Belastung.
Ursache und Behandlung - Als Auslöser einer Harninkontinenz kommen Harnwegsinfektionen, Harnblasenüberdehnungen, Verletzungen oder Fehlbildungen von Harnblase oder Harnröhre, Blasenfisteln, Schrumpfblase, eine Beckenbodensenkung oder eine Schädigung des Rückenmarks in Frage. Je nach Ursache und Ausprägung wird die Harninkontinenz in verschiedene Formen eingeteilt:
Stressinkontinenz auch Belastungsinkontinenz: Dabei kommt es meist in körperlichen Belastungssituationen zum unwillkürlichen Harnabgang. Bedingt ist diese Form durch einen unzureichenden Blasenverschlussmechanismus, dem eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur nach mehreren Geburten oder Östrogenmangel in den Wechseljahren zugrunde liegen kann. Insbesondere bei leichten Formen von Inkontinenz führt konsequent durchgeführte Beckenbodengymnastik zur Besserung und meist zur Linderung der Blasenschwäche. Ein bestehender Östrogenmangel kann mit Hormonpräparaten behandelt werden. Schlägt diese Behandlung nicht an, kann eine Operation nötig werden.
Dranginkontinenz: Hierbei kommt es zu plötzlichem, starkem Harndrang mit direkt folgendem Urinabgang, sodass der Betroffene die Toilette nicht mehr rechtzeitig erreichen kann. Ursachen können Störungen der Nervenstrukturen sein, die den Harnblasenverschluss steuern, außerdem Blasenentzündungen, Steinleiden oder eine Vergrößerung der sogenannten Vorsteherdrüse auch Prostata genannt. Aber auch psychische Ursachen sind oft nicht auszuschließen. Die nichtmedikamentöse Inkontinenz Therapie besteht meist darin, die Miktions- und Trinkgewohnheiten zu ändern. Medikamentös werden je nach Ursache dann auch Schmerzmittel oder krampflösende Medikamente verordnet.
Reflexinkontinenz: Ist die Verbindung zwischen dem für die Steuerung der Blase verantwortlichen Zentrum im Gehirn und dem im unteren Rückenmark liegenden Blasenreflexzentrum gestört, entleert die Blase nur noch reflektorisch. Der Betroffene hat kein Gefühl mehr für den Füllungszustand der Blase und kann deshalb die Entleerung nicht mehr willkürlich steuern. Diese Form der Inkontinenz tritt meist nach einem Schlaganfall oder bei einer Querschnittslähmung auf. Die Behandlung besteht in regelmäßig vorgenommenem Einführen eines Blasenkatheters und der Gabe krampflösender Medikamente.
Überlaufinkontinenz: Sie führt zu ständigem Harntröpfeln bei gefüllter Blase, die nicht willkürlich entleert werden kann. Ursache ist häufig eine Verengung des Blasenausgangs, seltener eine gestörte Nervenversorgung der Blase. Die Harnblase ist überdehnt, kann sich aber nicht mehr zusammenziehen. Daher werden immer nur sehr kleine Urinportionen entleert. Bei maximaler Füllung läuft die Blase über. Die Inkontinenz besteht Tag und Nacht gleich bleibend und die Behandlung erfolgt, wenn möglich, durch die operative Erweiterung des Blasenausgangs oder durch eine medikamentöse Therapie.
Extraurethrale Inkontinenz: In diesem Fall fließt der Harn über Gewebegänge außerhalb von Blase und Harnröhre ab, z. B. einen normalerweise nichtvorhandenen Verbindungsgang zwischen Blase und Scheide, Darm oder Hautoberfläche. Die Behandlung besteht im operativen Verschluss des Verbindungsgangs dieser Inkontinenzform.



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